Die Grundlagen des Kampftrainings

 

"...und als die Götter die Welt erschaffen hatten, da sprachen sie zu den Steinen:

'Steine! Sollen wir euch zu Barbaren machen?'

Und die Steine schrien:

'Nein, bitte nicht! Wir sind nicht hart genug!' ..."

laut unserem Großfürsten aus der Schöpfungsgeschichte der Welt

Grundsätzlich kann jeder Barbar am Kampftraining teilnehmen, bei körperlichen Gebrechen oder Schwächen sollten jedoch vor Trainingsbeginn die Trainingsleiter darüber informiert werden, damit entsprechend Rücksicht genommen werden kann. Allerdings muß daraufhin gewiesen werden, dass sich das Training bei den Barbaren von den gängigsten Vorstellungen unterscheidet, welche die meisten von uns haben - vor allem, wenn man unsere Krieger einmal beim "Spielen" erlebt hat.

Bei uns wird nicht blindlings Stahl auf Stahl aufeinander eingedroschen. Vielmehr beginnt das Kampftraining - für die meisten sehr überraschend - äußerst trocken und langweilig und hat mit Kampfkunst und Waffenbeherrschung irgendwie so gar nichts zu tun. Denn am Anfang stehen Gymnastik und Dehnübungen. Darüber hinaus haben viele Barbaren auch eine schriftliche interne Waffensachkundeprüfung abgelegt. Eigentlich kann jedermann einfach eine Waffe in die Hand nehmen und damit herumfuhrwerken. Doch viele sind sich nicht im Klaren darüber, was sie damit ihrer Gesundheit antun (vor allem auch langfristig) und auf wieviele zahlreiche Arten sie sich damit strafbar machen.

Die Gymnastik, die anfangs trainiert wird, ist die minimale Grundlage für das praktische Training. Die meisten Neulinge, die zum Training dazu kommen, sind die Anstrengungen, die ein Kampftraining an den Körper stellt, nicht gewohnt. Ein direktes Loslegen mit den Waffen hätte Zerrungen und evtl. auch Muskelfaserrisse zur Folge, welche auf Dauer die Muskeln verhärten liessen. Daher muß der Trainierende erst einmal auf einen körperlichen Stand gebracht werden, auf dem er dann tatsächlich in der Lage ist, eine Waffe sicher zu halten und zu führen, ohne sich selbst die Gesundheit zu ruinieren.

Ein weiterer Aspekt ist das Alter. Generell ist die Teilnahme am Showkampftraining erst nach Erreichen der Volljährigkeit möglich. Dies hat zwei Gründe:

  1. Aus rechtlicher Sicht darf ein Jugendlicher keine Waffe führen. Es muß immer einen Erwachsenen geben, der die Verantwortung übernimmt.
  2. Bei den frühmittelalterlichen Kampftechniken, die von den 1. Münchner Barbaren verwendet werden, sind alle Arten von Waffen und Rüstungen erlaubt. Zusätzlich wird aber nicht nur der Kampf trainiert, auch Techniken für Aufführungen, die eher den Theaterwissenschaften zuzuordnen sind, müssen erlernt und geprobt werden. Und nicht zu vergessen seien die recht zahlreichen Sicherheitsübungen und Stunttechniken, die ebenfalls Training erfordern. Das bedeutet, dass ein Barbar beim Showkampftraining deutlich mehr lernen muß als in einer normalen Kampfsportart. Damit die Ausbildung jedoch nicht mehrere Jahre dauert, bis der Barbar für eine Aufführung einsatzfähig ist, ist das Training entsprechend intensiv gestaltet. Für Jugendliche, die sich noch im Wachstum befinden, kann sich diese Trainingsbelastung als zu groß erweisen.

Bei konkreten Fragen oder Unklarheiten können sich Interessenten natürlich auch stets an die Trainingsleiter wenden und nachfragen.

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